Rechtschreibung verbessern mit einer Lernkartei

Die Arbeit mit einer Rechtschreibkartei, die eigene Fehlerwörter enthält, hat sich als effektive, billige und erfolgreiche Übungsmethode vielfach bewährt.
Im Folgenden finden Sie auf der pdf neben der Anleitung zum Üben mit der Kartei oder Wortlisten Hinweise für Eltern zum Üben.

Karteiarbeit-2021

Denken geht auch ohne Schreibschrift!

Haben Sie einmal auf die Handhaltung von Kindern beim Schreiben geachtet? Auf fast allen Abbildungen ist sie verkrampft, der Stift wird falsch gehalten, sodass kein flüssiger Bewegungsablauf möglich ist. Zwar erhält die Handschrift seit einigen Jahren viel   Aufmerksamkeit  in der Öffentlichkeit: “Handschrift ist ein Denkwerkzeug” (Die Welt 31.7.17), “Die Anspitzung des Denkens” (Die Zeit 26.9.19), sogar ein 301 Seiten dickes Taschenbuch widmet sich dem Thema “Wer nicht schreibt, bleibt dumm. Warum unsere Kinder ohne Handschrift das Denken verlernen”(Schulze Brüning/Claus 2019). Immer geht es um die Bedeutung der verbundenen Schreibschrift für das Denken.  Was heißt das im Umkehrschluss für all die Kinder in den Ländern, in denen Druckbuchstaben die primäre Handschrift darstellen, wie z.B. die USA, Finnland, Kanada u.a.? Was soll die Polemik und Überhöhung der Handschrift bringen?

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Gemeinsam spielen tut gut!

Anregungen und Tipps

Die Pandemie hat einen Boom bei klassischen Gesellschaftsspielen bewirkt und die Netflix-Serie “Das Damengambit” hat einen Run auf Schachspiele zur Folge. Das Angebot  ist riesig –  in Buchhandlungen, im Internet oder im Versandhandel. Ausführliche Vorstellungen neuerer Gesellschaftsspiele finden sich in den Tageszeitungen oder im Internet: z.Bsp. von Diana Doert auf spiegel.de oder unter familie.de/Kinderspiele.

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Tipps für Eltern während der Krise!

Bereits zu Beginn der Pandemie 2020 haben unsere Tipps die Situation vor allem der Kinder mit Lernrückständen und ihrer Eltern erleichtern sollen. Nach einem Jahr mit Schulschließungen, fehlendem Präsenzunterricht, Wechselunterricht und Verlegung auf häusliches Lernen sind die Auswirkungen der Krise katastrophal. Viele Eltern sind überfordert ohne gezielte Unterstützung der Lehrkräfte und haben oftmals nicht die technische Ausstattung, um vom digitalen Lernangebot, so vorhanden, zu profitieren.  Kinder fühlen sich durch die Informationsflut oft überfordert und brauchen persönliche Ansprechpartner.

Hier einige Tipps für Eltern:

  • Kinder benötigen eine sinnvolle Lernstruktur mit organisatorischen Hilfen wie Tagesplänen, Reduktion von Ablenkungen und Pausen mit Bewegungsspielen oder Atemübungen  Wichtig ist die Verteilung der Aufgaben in überschaubare Einheiten.
  • Geduld ist gefordert, damit das häusliche Lernen gelingt. Loben ist sinnvoller als Druck auszuüben oder laut zu werden.
  • Erleichtert wird das Leseverständnis, wenn z.B. Lesetexte  vergrößert werden. Ein durchsichtiger Lesepfeil hilft bei der Orientierung und strukturiert das Abschreiben. Viele weitere erprobte Tipps finden sich im Elternratgeber von Naegele: Schulerfolg trotz LRS. Beltz Verlag.
  • Bei Schwierigkeiten beim Rechnen ist es wichtig, da anzusetzen, wo das Kind steht, d.h. was es verstanden hat. In Absprache mit der Lehrkraft kann dann langsam der Schwierigkeitsgrad erhöht werden. Wie dies praktisch und erfolgreich umgesetzt werden kann, zeigt der Elternratgeber von Zimmermann: Jedes Kind kann rechnen Lernen. Beltz Verlag
  • Das gemeinsame Spielen sollte gerade wegen des Stresses, der Ängste um die Gesundheit sowie dem Fehlen von Kontakten durch die Lockdown- Bedingungen wieder eine größere Rolle in der Familie spielen. Die alten bekannten Gesellschaftsspiele wie Mikado, Halma, Kniffel oder Memory sind sehr beliebt- trotz der perfekten Spielangebote im Internet.
  • Kinder müssen mit den Möglichkeiten , aber auch den Gefahren digitaler Medien bereits im Grundschulalter vertraut gemacht werden. Kompetenz können Kinder z.B. mit dem Medienführerschein erwerben, den Thomas Feibel ab 8 Jahren anbietet: Mach deinen Medienführerschein. Vernünftiger Umgang mit Smartphone, Tablet und Internet. Carlsen Verlag.

 

Jedes Kind kann rechnen lernen… ein Erfolgsbericht

Vor kurzem meldete sich Jannika, eine “Ehemalige” nach 15 Jahren bei mir mit einem Brief  über ihre Erfahrungen trotz ehemals massiver Rechenschwierigkeiten. Am Ende Ihres Briefes schreibt sie:“Dank Ihrer Unterstützung habe ich die Angst vor Zahlen und dem Rechnen verloren, ein mathematisches Verständnis und mehr Selbstvertrauen gewonnen und konnte so die zahlreichen Klausuren in der Schule, die Abiturprüfung in Mathe und die Statistikprüfung an der Uni bestehen. Dafür danke ich Ihnen von Herzen!”

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alphaPROF – neues Fortbildungsangebot zur Förderung der Lese-/Schreibkompetenz

Hervorgehoben

Zu viele Kinder und Jugendliche versagen beim Lesen und Schreiben – alphaPROF bietet kostenlose und qualifizierte Weiterbildung für Lehrkräfte. Die kostenlose E-Learning-Plattform wendet sich an Lehrer und außerschulische Förderkräfte und dient dem besseren Erkennen von Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten und der Förderung der Lese-Rechtschreib-Kompetenz bei Kindern. Das Bildungsprojekt alphaPROF wurde von David Gerlach von der Philipps-Universität Marburg initiiert und durch die LegaKids-Stiftung realisiert. David Gerlach: „Jeder sechste Schüler in Deutschland hat Schwierigkeiten beim Lesen oder in der Rechtschreibung. Leider erhalten viele betroffene Schüler keine spezifische Förderung. Mit alphaPROF wollen wir Lehrer und Förderkräfte gezielt fortbilden, Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten zu erkennen und betroffene Kinder entsprechend zu fördern.“ Inzwischen sind in 10 Kursen sowohl die Grundlagen als auch die Vertiefungskurse im Internet verfügbar.

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