Eltern macht das Beste aus der Krise!

Besonders Kinder mit Förderbedarf und ihre Eltern sind ohne gezielte Unterstützung ihrer Lehrkräfte oft überfordert und brauchen daher deren Feedback und individuelle Absprachen. Daher der Rat an Eltern:

Dazu gehören organisatorische Hilfen wie Tagespläne, Reduktion von Ablenkungen und Pausen mit Bewegungsspielen oder Atemübungen  Wichtig ist die Verteilung der Aufgaben in überschaubare Einheiten. Geduld ist gefordert, damit das häusliche Lernen gelingt. Loben- auch kleinster Fortschritte- ist sinnvoller als Druck auszuüben oder laut zu werden. Erleichtert wird das Leseverständnis, wenn z.B. Lesetexte  vergrößert werden. Ein durchsichtiger Lesepfeil hilft bei der Orientierung und strukturiert das Abschreiben. Viele weitere erprobte Tipps finden sich im Elternratgeber von Naegele: Schulerfolg trotz LRS. Beltz Verlag

Bei Schwierigkeiten beim Rechnen ist es wichtig, da anzusetzen, wo das Kind steht, d.h. was es verstanden hat. In Absprache mit der Lehrkraft kann dann langsam der Schwierigkeitsgrad erhöht werden. Wie dies praktisch und erfolgreich umgesetzt werden kann, zeigt der Elternratgeber von Zimmermann: Jedes Kind kann rechnen Lernen. Beltz Verlag

Jetzt stehen die Osterferien vor der Tür. Auch Zuhause  kann es eine glückliche Zeit für die Familie  werden- trotz allem existentiellen Stress und den Ängsten um die Gesundheit und Zukunft. Die alten bekannten Gesellschaftsspiele wie Mikado, Halma, Kniffel oder Memory haben ihren Reiz- auch gegenüber den perfekten Spielangeboten aus dem Internet. Die Zeitungen bieten viele Anregungen und vielleicht ist jetzt Zeit für den Medienführerschein, den Thomas Feibel ab 8 Jahren anbietet: Mach deinen Medienführerschein. Vernünftiger Umgang mit Smartphone, Tablet und Internet. Carlsen Verlag

 

Gemeinsam spielen macht Bock!

Anregungen und Tipps

Das Angebot an käuflichen Spielen  ist riesig –  in der Buchhandlung, im Internnet oder im Versandhandel. Ausführliche Vorstellungen neuerer Gesellschaftsspiele finden Sie z.B. in der Süddeutschen Zeitung (2./3.11.19) oder im Internet: z.Bsp. von Diana Doert auf spiegel.de oder unter familie.de/Kinderspiele

Kennzeichen guter Familienspiele sind:

  • für Kinder und Erwachsene geeignet (Alter, Thematik, Spieleranzahl)
  • schnell aufzubauen
  • Die Spielregeln sollten klar und eindeutig sein, möglichst auch von den Kindern zu erlesen, Variationen sind immer sinnvoll

Damit kein Frust entsteht, immer erst eine Proberunde spielen.

Das sind die Lieblingsspiele einer Siebklässlerin:

Ohne Schreibschrift verlernen Kinder das Denken nicht!

Es ist schon sehr bemerkenswert, welche Aufmerksamkeit die Handschrift neuerdings in der Öffentlichkeit erfährt: “Handschrift ist ein Denkwerkzeug” (Die Welt 31.7.17), “Schlecht für den Intellekt” (Frankfurter Allg. Sonntagszeitung 20.8.17), sogar ein 301 Seiten dickes Taschenbuch widmet sich dem Thema “Wer nicht schreibt, bleibt dumm. Warum unsere Kinder ohne Handschrift das Denken verlernen”(Schulze Brüning/Claus 2019).  Was heißt das im Umkehrschluss für all die Kinder in den Ländern, in denen Druckbuchstaben die primäre Handschrift darstellen, wie z.B. die USA, Finnland, Kanada u.a.? Was soll die Polemik und Überhöhung der Handschrift bringen?

Viel wichtiger als sich auf eine bestimmte verbundene Ausgangsschrift zu konzentrieren, ist es, dass den Kindern frühzeitig in der Schule eine unverkrampfte, druckfreie Stifthaltung vermittelt wird und der Bewegungsablauf der einzelnen Buchstaben sachgerecht eingeübt wird, wie auf dem unten abgebildeten Foto.


“Schludrige Handschriften” von Kindern mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten spiegeln oft den Seelenzustand und die negativen Gefühle wider, die mit der ungeliebten Tätigkeit Schreiben verbunden sind.  Keineswegs nützt hier ein isoliertes Handschrifttraining. Die mit der Schrift ausgedrückten Probleme erfordern genaue Analysen und individuelle Hilfen. Aber dazu muss man sich halt intensiv mit dem Schriftspracherwerb auseinandersetzen!

Rechtschreibung verbessern mit einer Lernkartei

Die Arbeit mit einer Rechtschreibkartei, die eigene Fehlerwörter enthält, hat sich als effektive, billige und erfolgreiche Übungsmethode vielfach bewährt.
Im Folgenden finden Sie auf der pdf neben der Anleitung zum Üben mit der Kartei oder Wortlisten Hinweise für Eltern zum Üben.

karteiarbeit-2016

Lerne und wiederhole! Material ab der 5. Klasse

Die 2. korrigierte Auflage ist 2016 bei BOD erschienen!

Material für Schülerinnen und Schüler ab 5. Klasse, herausgegeben von Ingrid M. Naegele und Marion Wagner, 2. Auflage 2016, für € 19,- im Buchhandel ISBN-Nr. 978-3792-0521-2

Zum Aufbau: Nach Einleitung, Arbeitsplan und Einstufungstests folgen zehn Einheiten à acht Seiten, deren Aufbau sich ähnelt: zwei Lesetexte zur Förderung der Lesekompetenz, Rechtschreibübungen zum Aufbau von mehr Sicherheit, Anregungen zum freien Schreiben und Textbearbeitung, grammatisches Wissen (Zeiten, Verben, Wortarten, Interpunktion, wörtliche Rede u.a.) sowie Lern- und Arbeitstechniken, unterstützt durch Sprüche von Konfuzius samt erprobten Verfahren (Arbeits-und Übungspläne, Abschreibstrategien, Entspannungstechniken, Kommentiertes Schreiben u.a.), dazu Wörterlisten (Häufigkeitswörter, Schreibwortschatz), Lösungen zur Selbstkontrolle und Informationen für Eltern, insgesamt 117 Seiten

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS), häusliche, außerschulische und schulische Förderung bei LRS, Differenzierung im Deutschunterricht

Rezensionen:

 „Ich bin Helena, ich bin 13 Jahre alt.Ich habe eine Lese-Rechtschreib-Schwäche. Bei uns in der Schule gab es LRS-Förderung, dort habe ich teilgenommen. Wir haben mit viel Spaß unser Lesen und Schreiben verbessert. Wir haben mit dem Buch „Lerne und Wiederhole“ von Ingrid Naegele gearbeitet. Es war eine gute Hilfe. Denn es gab viele interessante Texte die man gut verstehen konnte und zum Überprüfen ob man den Text richtig verstanden hat gab es Fragen und Rechtschreibaufgaben. Ich finde den Fragebogen am Anfang sehr wichtig, denn dort konnte man herausfinden was deine Schwächen und Stärken sind.
Alle Übungen die ich gemacht habe, haben mir Spaß gemacht weil man die Aufgaben auch alleine erarbeiten kann ohne die Hilfe einer anderen Person. Ich finde dieses Buch gut für die, die LRS haben denn man lernt mit Spaß und man vergisst es nicht.“

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